Steinpilze erkennen
Steinpilze waren früher nur den Fürsten und Herren vorbehalten.
Steinpilze muss man ganz genau erkennen – Das sollten Pilzsammler wissen:
Noch immer ist sie da – die große Zeit für die Pilzsammler. Aber damit bleibt auch die Gefahr bestehen, sich beim Suchen dieser schmackhaften Speiseplanergänzung auch zu vergreifen. Der Steinpilz ist leicht zu verwechseln mit dem Gallenröhrling. Es ist notwendig, die genauen Unterschiede zu wissen, bevor man auf die Pilzsuche geht. Heute stellen wir Ihnen die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen dem Steinpilz und dem Gallenröhrling vor. Der Steinpilz war schon im frühen Mittelalter als edler Pilz bekannt, der nur Herren und Fürsten vorbehalten blieb, Das „gewöhnliche“ Volk durfte diese Pilzsorte nur sammeln, nicht aber essen. Aus dieser Zeit stammt auch noch der Name des Pilzes: Steinpilz oder Herrenpilz.
Zwar ist der Gallenröhrling, der dem Steinpilz sehr ähnlich sieht, nicht tödlich giftig, aber ein Steinpilzgericht kann durch einen einzigen Gallenröhrling geschmacklich völlig verdorben werden. In diesem Jahr gibt es besonders viele Gallenröhrlinge und gerade bei jungen Exemplaren ist das richtige Erkennen sehr schwierig. Eine Geschmacksprobe zeigt meist schon an, ob man richtig oder falsch gesammelt hat – der „falsche“ schmeckt sehr bitter.
Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen
| Steinpilz (lat. Boletus edulis) |
Gallenröhrling (lat. Tylopilus felleus) |
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| Gebrauchswert: | edler Speisepilz | giftig |
| Vorkommen: | Laub- und Nadelwald | Laub- und Nadelwald |
| Zeit: | Juni – Oktober | Juni – Oktober |
| 1. Hutform: Hutgröße: Hutfarbe: Huthaut: Hutfleisch: Verfärbung: |
halbkugelig – abgeflacht 4 – 20 cm blassbraun – dunkelbraun glatt – feinrunzelig hart, im Alter weich unveränderlich weiß |
halbkugelig – abgeflacht 4 – 12 cm hell – dunkelbraun (wechselnd) filzig bis kahlwerdend fleischig fest bis zäh, im Alter weich bei Schnitt bisweilen rosa anlaufend |
| 2. Sporenträger: Farbe: Verfärbung: |
kurze Röhren, eng-rundlich gerade weiß, dann gelblich-olivegrün keine |
Röhren, Poren weit, rundlich bis eckig, nach unter polsterförmig ausgebreitet erst weiß, dann rosa werdend werdend bei Druck dunkler werdend |
| 3. Stielform: Stielfarbe: Stielzeichnung: Sielfleisch: |
dickbauchig – gestreckt blass weisslich-fahlbraun mit weissem feinmaschigem fest, kernig |
jung bauchig, dann keulig gestreckt oben blass, abwärts bräunlich braunflockig, genetzt, zum Stielende nach unten auflösendem Netz grobmaschiger im Stiel faserig |
| 4. Geruch: | angenehm | angenehm |
| 5. Geschmack: | nussartig | gallenbitter |
Hallo
Bin auch neu hier und werd mal ein wenig rumstöbern, wie alles hier so funktioniert.
Freu mich schon drauf